Warum es für mein Thrillerdebüt gleich die Arktis sein musste? Weil ich Lust auf Extreme hatte, auf etwas, das weder für mich, noch für meine Leser alltäglich ist. Extreme bieten viel Potenzial für Stimmungen, und ich liebe es, mich in Stimmungen hineinzudenken und sie so in die Schriftsprache umzusetzen, dass meine Leser sie annähernd genauso empfinden. Also: Stellt einen Tee bereit, kuschelt euch in eine Decke ein – glaubt mir, ich weiß, wovon ich spreche!
Und darum geht’s:
“Was geschah damals im ewigen Eis? Warum ist ihr Freund Markus nie von der Exkursion nach Spitzbergen zurückgekehrt? Seit Jahren spürt Janka, dass sich hinter seinem Verschwinden ein furchtbares Geheimnis verbirgt, doch die Exkursionsteilnehmer schweigen beharrlich. Sie ahnt nur, dass es in der lebensfeindlichen Eiswüste zu einem folgenschweren Unglück gekommen sein muss.
Als zwei der ehemaligen Studenten den Tod finden, deutet alles auf Selbstmord hin. Einzig Janka hat Zweifel an dieser Theorie. Doch wie kann sie Gewissheit erlangen und weitere Todesfälle verhindern? Zu spät bemerkt sie, dass auch sie längst ins Visier des Täters geraten ist. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.”